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Pfostenträger

Pfostenträger

Catharina am 04.12.2025

Sicherer Halt für langlebige Holzkonstruktionen im Außenbereich

Pfostenträger sind unverzichtbare Verbindungselemente für den modernen Holzbau. Sie sorgen dafür, dass Holzpfosten sicher und dauerhaft mit dem Untergrund verbunden werden. Wichtig ist hierbei: Der direkte Kontakt zum Erdreich wird vermieden. Das schützt vor Feuchtigkeit und verlängert somit die Lebensdauer des Pfostens. Ob Gartenzaun, Carport oder Terrassenüberdachung: Pfostenträger bilden das Fundament für belastbare und professionelle Holzkonstruktionen.

 

 

Warum Pfostenträger im Außenbereich unverzichtbar sind

Holzkonstruktionen im Außenbereich sind anspruchsvollen Bedingungen ausgesetzt: Feuchtigkeit, Wind, Frost und wechselnde Lasten. Pfostenträger übernehmen dabei zentrale Funktionen:

 

  • Sichere Lastabtragung in den Untergrund
  • Schutz des Holzes vor Bodenfeuchte und Fäulnis
  • Hohe Standsicherheit, besonders bei Zäunen und Überdachungen
  • Einfache Montage auf neuen oder bestehenden Fundamenten
  • Geprüfte Qualität dank CE- und ETA-Zulassungen

 

Damit verhindern sie typische Schäden wie vermoderte Pfosten oder instabile Konstruktionen. Dies sind entscheidende Vorteile gegenüber herkömmlichen Holz-Erdverbindungen, wie es zum Beispiel bei einfachen Weidenzäunen oft der Fall ist.

 

 

Lasteinwirkung auf Pfostenträger

Bei der Auswahl des geeigneten Pfostenträgers spielt die zu erwartende Lasteinwirkung eine wesentliche Rolle. Nicht jeder Pfostenträger ist für jede Konstruktion geeignet, da er einen erheblichen Teil der Gesamtlast des Bauwerks aufnimmt und in das Fundament ableiten muss. Grundsätzlich unterscheidet man zwischen Drucklast, Soglast und horizontalen Lasten.

 

Drucklast

Drucklast

Die Druckkraft auf einen Pfostenträger ist die vertikale Kraft, die von der darauf liegenden Konstruktion nach unten wirkt und die Tragfähigkeit des Trägers bestimmt. Sie setzt sich in der Regel aus dem Eigengewicht der Bauteile, sowie zusätzlichen Lasten wie z. B. Schneelasten zusammen.

Diese Kräfte müssen vom Pfostenträger und seiner Befestigung zuverlässig aufgenommen und in das Fundament eingeleitet werden. Die maximale Druckkraft variiert je nach Qualität, Befestigung und Bauform des Pfostenträgers.

Soglast

Soglast

Die Soglast ist die nach oben gerichtete, abhebende Kraft, die überwiegend durch Wind entsteht. Sie wirkt insbesondere dann, wenn Wind unter eine Konstruktion greift und diese anheben möchte - etwa bei Terrassenüberdachung oder Carports.

Um Soglasten sicher zu beherrschen, sind eine ausreichende Verankerung und eine stabile Konstruktion erforderlich. Einbetonierte Pfostenträger bieten hier in der Regel eine höhere Sicherheit und Tragfähigkeit als einfache Einschlaghülsen, da sie fest im Beton fixiert sind.

 

 

Horizontale Lasten wirken seitlich auf die Konstruktion. Besonders betroffen sind geschlossene Systeme wie Zäune mit geschlossenen Feldern oder Sichtschutzwände, da deren Flächen eine große Angriffsfläche für Wind bieten. Zusätzlich können auch Anprall- und Nutzungslasten (z. B. Anlehnen, Drücken, Stöße) eine Rolle spielen.

Man unterscheidet hierbei zwischen horizontaler Last parallel und horizontaler Last quer zur Ausrichtung der Befestigungslaschen.

 

 

Horizontale-Last_parallel

Horizontale Last (parallel)

Die horizontale Last parallel wirkt in Richtung der Befestigungslaschen von Pfostenträgern bzw. des Schwerts, wie in diesem Beispiel.

Der Pfosten wird dabei in Laschenrichtung vor- oder zurückgedrückt.

Die Verbindung wird überwiegend in Scherung beansprucht, und die Kräfte müssen über Pfostenträger, Schrauben und Bodenplatte in das Fundament abgeleitet werden.

Horizontale-Last_quer

Horizontale Last (quer)

Bei der horizontalen Last quer wird der Pfosten rechtwinklig zur Ausrichtung der Befestigungslasche belastet. Der Pfosten wird seitlich ausgelenkt und ist Biege- und Kippmomenten ausgesetzt. Dabei werden Laschen, Schrauben, Bodenplatte und Fundament deutlich beansprucht.

Dieser Lastfall ist insbesondere bei hohen, geschlossenen Zaun- und Sichtschutzanlagen von Bedeutung.

 

Verschiedene Befestigungsarten - verschiedene Einsatzgebiete

Pfostenträger sind in drei grundsätzlichen Befestigungsarten und darüber hinaus in zahlreichen Ausführungsvarianten erhältlich. Als Bauherr stehen Sie daher vor der Aufgabe, den geeigneten Pfostenträger gezielt auf Ihr Bauvorhaben abzustimmen, damit die Konstruktion den zu erwartenden Lasten und Witterungseinflüssen dauerhaft standhalten kann.

 

 

Pfostenträger zum Einbetonieren (Für maximale Stabilität)

 

Eignung: Schwerlastkonstruktionen, hohe statische Anforderungen (z. B. Carports, große Terrassenüberdachungen, massive Zäune, tragende Holzstützen).

 

Vorteile:

 

  • Höchste Stabilität: Leitet Druck-, Sog- und Horizontallasten zuverlässig in den Baugrund ab.
  • Hohe Kippsicherheit und Tragfähigkeit.
  • Ideal bei hohen Wind- und Schneelasten sowie großen Pfostenhöhen.

 

Die Tragfähigkeit hängt von der Fundamentgröße, der Betonqualität und der Materialausführung (verzinkt oder Edelstahl) ab.

 

 

 

Pfostenträger zum Aufdübeln (Für flexible Montage)

 

Eignung: Bestehende Betonplatten oder Fundamente (z. B. Terrassen, Geländer, Zaunanlagen, Überdachungen), bei denen eine spätere Anpassung möglich sein soll.

 

Vorteile:

 

  • Einfache Montage: Flexible und leichte Befestigung auf vorhandenen Untergründen.
  • Lastabtragung: Erfolgt sicher über Schwerlastanker, Betondübel oder chemische Verbundanker.
  • Perfekt, wenn die Pfostenposition exakt definiert oder der Pfosten später ausgetauscht werden muss.

 

Die Tragfähigkeit ist direkt abhängig von der Qualität des Betons und der ausreichenden Dimensionierung der Dübel (besonders bei Kipp- und Querkräften).

 

 

Einschlag- und Eindreh-Pfostenträger (Für schnelle, leichte Projekte)

 

Eignung: Leichte bis mittlere Konstruktionen (z. B. Gartenzäune, Rankhilfen, Sichtschutz, kleine Pergolen)

 

Vorteile:

 

  • Schnelle Montage: Keine Betonarbeiten notwendig. Einschlagen oder Einschrauben in den Boden.
  • Kostengünstige Lösung für unkomplizierte Bauvorhaben.

 

Die Stabilität ist stark von der Bodenbeschaffenheit abhängig. Sie eignen sich weniger für hohe Wind- oder Schneelasten. Ein tragfähiger Boden ist essenziell.

 

 

 

Die Bauarten

Ist die Befestigungsart gewählt, folgt als nächster Schritt die Auswahl der passenden Bauart des Pfostenträgers. Neben starren, höhenverstellbaren und neigbaren Ausführungen unterscheiden sich die Systeme auch darin, wie der Pfosten letztendlich mit dem Träger verbunden wird. 

 

Das Unternehmen PITZL - führend im Bereich Holzverbindungssysteme, bietet eine Vielzahl an Lösungen für Ihre Konstruktion:

 

 

Verschraubbare Pfostenträger 

 

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Mit quadratischer Platte

Einfache quadratische Platte, die mit Tellerkopfschrauben (Vollgewinde) in das Hirnholz des Pfostens eingeschraubt wird. Die Variante von PITZL gehört zum easy System mit Rechts/Links Gewinde und ist nachträglich höhenverstellbar.

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Mit Zentrierspitze

Ebenfalls nachträglich und unter Last höhenverstellbar verfügt dieser Stützfuß zusätzlich über eine Zentrierspitze, durch die die exakte Positionierung des Pfostens vereinfacht wird.

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Stecksystem Z - Dreh&Klick

Das Stecksystem Z von PITZL ist insbesondere für Unternehmen eine zeitsparende und montagefreundliche Lösung, da eine Vormontage des Pfostenträgers im Vorfeld erfolgen kann. Auf der Baustelle wird dann die Kopfplatte mit dem Fuß verbunden.

 

 

Mit Bohrung in den Pfosten

  

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Mit Rundrohr

Das Rohr des PITZL easy Systems 10930 wird einfach in den Holzpfosten eingesteckt, nachdem eine entsprechende Bohrung in das Hirnholz des Pfostens erfolgt ist. Die Verbindung wird anschließend mit vier Holzschrauben befestigt.

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Mit Gewindedorn

Ähnlich wie mit dem Rohr, erfolgt hier die Verbindung durch Einstecken des Gewindedorns in das Hirnholz des Pfostens.

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Mit Gewindestange

Dieser Träger wird auf dem Fundament mit Ankerbolzen verschraubt und die Gewindestange in den Holzpfosten eingesteckt. Eine zusätzlich erhältliche Abhubsicherung oder einer verschweißten Verstellmutter kann die Konstruktion vor Sogkräften schützen.

 

 

Mit Schlitz und Seitenlaschen

 

 

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Mit Schwert

Der Holzpfosten wird auf der Stirnseite passend zur Größe des Schwerts angeschlitzt und auf den Pfostenträger montiert. Der Schlitz ermöglicht eine unauffällige, dezente Optik bei hoher Stabilität. Das Anschlitzen des Pfostens erfordert jedoch Präzision und geeignetes Werkzeug, weshalb die Montage komplizierter ist.

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U-Form

Die Montage auf U-förmigen Pfostenträgern ist sehr einfach und wird vor allem für leichtere Holzkonstruktionen wie z. B. Zäune gewählt. Der Holzpfosten wird einfach zwischen den beiden Seiten gesteckt und verschraubt.

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Flexible Seitenlaschen

Dieser Pfostenträger wird auf einem Eindrehfundament montiert. Eindrehfundamente sparen Zeit bei der Montage, da kein Beton gegossen werden muss. Die flexiblen Seitenlaschen dieses Trägers ermöglichen eine passgenaue Montage des Holzpfostens.  

 

Unsere Produktvielfalt

Stöbern Sie durch unsere Auswahl! Alle hier gezeigten Träger und viele weitere Modelle können Sie direkt online bestellen. In den Produktbeschreibungen haben wir zudem wichtige Informationen für Sie zusammengefasst: die offizielle ETA-Zulassung, das Statikbuch sowie detaillierte Skizzen. So wählen Sie garantiert das statisch korrekte Produkt für Ihr individuelles Bauvorhaben.